Mittelaltermarkt Herrenberg 15.08-16.08.2009

Der Wettergott meinte es nicht gut mit uns (*ggg*) und so erlebten wir Herrenberg am Sonntag bei schwül/heißem Wetter und der Schweiß floss wieder in Strömen! Gott sei dank durften wir wieder bei der Komthurey Murgtal das Lager nutzen und uns dort abkühlen und erholen. Vielen Dank für den superleckeren Eintopf und die Gastfreundschaft!
Der Markt selbst glänzte durch einige sehr interessante Stände, deren Betreiber wohl in den nächsten Wochen noch die eine oder andere Bestellung erhalten dürften.
Die etwas längere Anfahrt hat sich voll und ganz gelohnt, zumal es sich wohl um einen der letzten Märkte auf unserem Terminkalender handelt. Nun folgt wohl eher wieder die Zeit in der wir uns „wild“ im Schwarzwald treffen und eher den Living-History-Aspekt abseits der Märkte ausleben.

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Speziellen Dank an Komtur Martin und seine Mitstreiter. Es handelt sich übrigens um ein böses Gerücht, dass das Stück Stoff ein Geschirrtuch ist! Statt dessen handelt es sich um eine eroberte Fahne einer Sarazenen-Truppe. Oder waren es dem Muster nach doch Wikinger? 😉

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Mittelaltermarkt Hieronymus-Festspiele, Schmieheim. 08.08. – 09.08.2009

Am 09. August kamen wir gegen 11:00 Uhr in Schmieheim an und hatten erstmal ein echtes Problem einen Parkplatz zu finden. Eine Beschilderung hinsichtlich Parkplätzen war inexistent (oder gut versteckt) und so parkten wir erstmal „wild“ im Neubaugebiet oberhalb des Festgeländes. Der Tag fing also schon mal mit Treppensteigen in der prallen Sonne an und wir wurden somit gut auf das Kommende vorbereitet 😉
Der Markt war klein aber schön, die Platzierung der Stände und Lager war durchaus gelungen. Christian und ich schwitzten uns die Brühe aus dem Leib und waren froh, als wir endlich das Lager der Black Forest Highlander, die wir noch gut vom Mittelaltermarkt in Lahr in Erinnerung hatten, fanden. Vorallem Frater Christian nutzte die Gastfreundschaft ausgiebig, während ich dann doch noch die eine oder andere Runde zusätzlich auf dem Markt drehte.
Wie schwül/heiß es war wurde mir erst so richtig bewusst, als mir der Bruchengürtel riss: als ich meinen Gambeson nach der Reperaturaktion wieder anziehen wollte wurde mir erst bewusst, dass er klitschnass geschwitzt war (*schüttel*).
Bezeichnend auch, dass abends das Kettenhemd und die Kettenhaube stellenweise verrostet war wo morgens noch gepflegte Ringe glänzten. Alles in allem aber ein anstrengender aber auch schöner Tag!

Johanniter und Templer