Kampftraining am 21. November

Frater Christian und ich haben am 21.11.2010 sehr kurz entschlossen ein Kampftraining angesetzt und auf der „Holzhausener Ordensliegenschaft“ (*ggg*) ein wenig an unserer Reaktionsschnelligkeit gearbeitet. Auf die Rüstung haben wir verzichtet und daher auch nur mit Holzschwertern geübt. Aber das war wohl vor 800 Jahren wohl auch nicht anders. Den Nachbarn hat´s trotzdem gefallen…

Frater Christian hat seine neue Polsterhaube für seinen Topfhelm fertiggestellt, es fehlt jetzt noch ein wenig authentischer Dreck und Rost auf dem Stoff (*grins*), ansonsten sieht das doch schon mal gut aus, oder?

Winterwanderung der Komturei am 12. Dezember!

der Termin für die Winterwanderung steht jetzt fest: wir wollen uns am Sonntag, den 12. Dezember treffen und ich würde vorschlagen, dass wir die Anfahrt so planen, dass wir zwischen 10:00 Uhr und 10:15 Uhr marschbereit sind.
Eine Anfahrtskizze mit Erläuterungen werde ich Anfang Dezember noch auf komturei-ortenau.de hochladen und natürlich melde ich mich im Dezember nochmals per Newsletter mit den letzten Informationen.
Zum Ablauf: insgesamt werden wir an diesem Tag rund fünf Kilometer spazieren gehen. Der gut besuchte Wanderweg zwischen Schloss Staufenburg und der Kapellenruine St. Anton ist bequem zu laufen und, wenn man die Wegstrecke um ein paar hundert Meter verlängert, an keiner Stelle schwierig. Sofern wir trockenes Wetter haben wäre die Strecke also auch in voller Rüstung und bewaffnet machbar. Wer sich das also wirklich antun will: nur zu!
Am Rande: für die Verpflegung (Mittagessen) und Sitzgelegenheiten (z.B. Schaffelle/ Decken) sorgt bitte jeder selbst! 😉

Christen im Irak beten für Hoffnung

Nach dem Blutbad in einer syrisch-katholischen Kirche in Bagdad stehen die Christen im Irak weiterhin unter Schock. Am vergangenen Sonntag hatten neun bewaffnete Männer mit Sprengstoffgürteln während eines Gottesdienstes die Kirche gestürmt, sofort zwei Priester erschossen und die Gläubigen als Geiseln genommen. Die Terroristen forderten die Freilassung von Al-Kaida-Mitgliedern, die derzeit im Irak und in Ägypten inhaftiert sind. Nach mehrstündigen Verhandlungen mit der Polizei wurden einige Geiseln freigelassen. Anschließend stürmten Sicherheitskräfte das Gotteshaus. Bei dem Feuergefecht kamen neben den Geiselnehmern und vielen Gottesdienstbesuchern auch sieben irakische Sicherheitskräfte ums Leben. Insgesamt sind mindestens 58 Menschen dem Terrorangriff zum Opfer gefallen.

Erzbischof Jean Sleiman von Bagdad sagte gegenüber „Kirche in Not“, er fürchte, dass die Gläubigen nun ihre Hoffnung verlieren und das Land verlassen könnten. Dies wäre ein herber Verlust für den Irak, da die Christen als „vermittelndes Bindeglied“ in der Gesellschaft unerlässlich seien. Als Reaktion auf den Anschlag hatte zunächst Frankreich einem Kontingent von 150 überlebenden Christen Asyl angeboten. Erzbischof Sleiman hofft, dass nicht noch mehr irakische Christen wegen der weiterhin bestehenden Gefahr neuer Attentate auswandern. Wörtlich sagte er: „Ich bete für Hoffnung“

Der Zentralverband der Assyrischen Vereinigungen in Deutschland zeigte sich heute in einer Pressemitteilung wütend über die Untätigkeit der internationalen Gemeinschaft. Er schrieb: „Wir fragen uns, was noch passieren muss, damit die demokratische Weltgemeinschaft ihren Versprechungen Taten folgen lässt. Es genügt nicht, an die irakische Regierung lediglich zu appellieren, den Christen mehr Schutz zu gewähren. Die Entwicklungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die irakischen Sicherheitskräfte nicht gewillt sind oder nicht imstande sind, den geforderten Schutz zu gewähren.“

Nach Ansicht des Zentralverbandes müssten im Irak Autonomiegebiete für Christen eingerichtet werden. Kirchenvertreter hatten sich zu dieser Forderung in der Vergangenheit kritisch geäußert, da sie eine Ghettoisierung der Christen befürchten und auf die „verbindende“ Kraft ihrer Gemeinschaft innerhalb der irakischen Gesellschaft hingewiesen haben.

„Kirche in Not“ ruft alle Unterstützer zum Gebet für die Christen im Irak und im gesamten Nahen Osten auf.