Rückblick Mittelaltermarkt Lahr

Am 16. Mai haben Frater Christian, unser Pilgerschützling Luca und ich (Frater Nicolas) wie angekündigt den Mittelaltermarkt in Lahr besucht. Zusammenfassend kann ich vorab schon verraten: ein kleiner aber feiner Markt! Natürlich ist es alleine vom Platzangebot her nicht möglich, große Lager und ein riesiges Marktsortiment anzubieten. Aber gerade diese etwas beengte Situation an der Dammenmühle ist, meiner Meinung nach, ein großes Plus für den Markt: man fühlt sich wirklich sehr, sehr wohl! Der große Hof der Dammenmühle mit seinen Marktständen vermittelte den Eindruck eines Burgfrieds, die beiden Lagerplätze (u.a. das Lager der Komturei Murgtal und ein Wikinger-Lager) wirkten authentisch und bei welchem Mittelaltermarkt kann man schon mit dem Boot auf einem wirklich idyllischen See herumrudern? Eine sehr gute und nachahmenswerte Idee war auch, den mit Rindenmulch „gepolsterten“ Kampfplatz mit Holzbänken auszustatten.

Abschließend noch vielen Dank an die Komturei Murgtal für die erneute Gastfreundschaft und die Möglichkeit ein wenig den Schwertkampf zu trainieren (auch wenn Frater Christian jetzt eine dicke Lippe und Schmerzen im Genick hat)!
Spezielle Grüße an Asgrim, Iris und Jessica („die Bührers“), die mit ihrer unglaublich herzlichen Art uns schon beim ersten Treffen den Eindruck vermittelten als wären wir seit ewigen Zeiten Freunde.
Und last but not least: unser Dank an den Veranstalter dafür, dass er das Experiment gewagt hat und diesen Markt in´s Leben gerufen hat! Bis zum nächsten Jahr? Jederzeit gerne!

Tempelritter - Frater Nicolas

Die Photos stammen erneut von www.diebuehrers.jimdo.com

Burg Neuenstein (Hubacker) / Lautenbach

Burg Neuenstein (Hubacker) / Lautenbach

Am 08.02.2009 wanderten Frater Christian und ich zur Burgruine Neuenstein in Lautenbach (Nähe Oberkirch). Wir hatten uns nicht gerade das beste Wetter ausgesucht, es regnete ständing und die Sicht war durch den tiefhängenden Nebel auch nicht berauschend. Vor Ort beschlossen wir dann, dass wir ausnahmsweise auf die Kettenrüstung verzichten wollten um uns das spätere Entrosten zu ersparen.
Um 14:00 Uhr liefen wir also gewandet und gerüstet mit Schild und Schwert los und erreichten nach einem einigermassen anstrengenden Aufstieg gegen 16:00 Uhr die Reste der Burg Neuenstein. Da sich das Wetter nicht verbessert hatte hielten wir uns dort nicht lange auf und machten uns gleich wieder auf den Rückweg. Gegen 17:15 Uhr nahmen wird dann in der einbrechenden Dunkelheit am Rande eines Waldwegs unsere mitgebrachte Mahlzeit zu uns und freuten uns, dass die Wanderung trotz der widrigen Umstände sehr erbaulich war. Ich muss aber zugeben, dass ich sehr froh war, dass wir auf unser Kettenzeug verzichtet hatten. Die Wegstrecke war zwar nicht aussergewöhnlich lange, durch die Wegführung aber doch recht anstrengend. Gegen 18:00 Uhr beendeten wir unseren Marsch und kamen zufrieden wieder am Ausgangspunkt an.
Im Gegensatz zum ersten Treffen dieses Jahres auf der Schauenburg ist zu vermerken, dass meine wendegenähten Stiefel gegen den Regen und Matsch leider keinen großen Schutz boten. Ich hatte also während der gesamten Wanderung nasse und kalte Füsse, was der guten Laune dennoch aber keinen Abbruch tat.

Abstieg von der Burgruine